Eine Huldigung an das Creature Feature: „The Void“ – Zwischen Carpenter und Lovecraft

KRITIK | Ab und zu müssen Horrorfilme keine allzu großen eigenständigen Ideen mitbringen, solange sie ihre Vorbilder ehren – ja, Hommagen funktionieren nun mal, wie auch The Void unter Beweis stellt. Die Liebeserklärung an die Meister des Monsterhorrors ist voll von ebenso vielen Klischees wie Anlehnungen an weltberühmte Genreklassiker, macht aber vor allem dann Spaß, wenn die handgemachten Effekte in bester „The Thing“-Manier ins Spiel kommen. 

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Die Alien-Saga: Ein Phänomen

FILM & MEHR – Nerdshit | Einfach nicht totzukriegen: Fast 40 Jahre hat Ridley Scotts „Alien“ bereits auf dem Buckel. Mit Sequels, Prequels und Crossovers sowie einer Reihe von Comics ging die SciFi-Saga mit dem gewissen Kultfaktor als einmaliges, nicht nur zeit-, sondern auch endloses Phänomen in die Geschichtsbücher ein. Doch bevor sie nun ein für alle Mal ihr Ende findet, geht es zunächst an ihren Anfang zurück. Anlässlich des Kinostarts von „Alien: Covenant“ werfe ich einen Blick zurück auf die turbulente Geschichte dieser so abwechslungsreichen Filmreihe, die in den letzten Jahrzehnten ebenso viele Höhen wie Tiefen erlebt hat…

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„Passengers“: Mit Katniss Everdeen und Star-Lord auf der Weltraum-Titanic

KRITIK | Passengers ist der perfekte Film für’s erste Date: Die Weltraum-Romanze im steht ganz im Namen der Zweisamkeit und gibt sich lieber einer Liebesbeziehung nach Schema F hin, anstatt inhaltlich vielversprechende Ansätze weiterzuverfolgen. Da kann man sich schon mal ein bisschen verträumt in die Augen sehen, fummeln und ja, vielleicht sogar eine Runde schmusen, ohne allzu viel zu verpassen – große Überraschungen hält der Film nämlich keine bereit.

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„The Editor“: Aberwitzige Liebeserklärung an den italienischen Genrefilm

KRITIK | Schwarze Lederhandschuhe, auf Hochglanz polierte Rasiermesser, neongrelle Lichtkulissen und ein Synthesizer-Soundtrack, der ins Ohr geht: Der Giallo lebt und wird in The Editor nicht nur mit ungeheurer Liebe zum Detail glorifiziert, sondern auch ganz wunderbar aufs Korn genommen. Eine Liebeserklärung an den italienischen Genrefilm, irgendwo zwischen Parodie und Hommage.

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„Sieben Minuten nach Mitternacht“: Märchenstunde mit Herz und Seele

KRITIK | Nach „The Impossible“ beschert uns Regisseur J.A. Bayona mit Sieben Minuten nach Mitternacht ein hochemotionales, märchenhaftes Drama, das gleichzeitig auch als souveräne Fingerübung für seinen nächsten Film („Jurassic World 2“) gesehen werden kann. Bevor uns aber die Dinos wieder das Fürchten lehren, lehrt uns ein monströses Baumwesen das Fühlen. 

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Mein erstes Mal #1: „Der blutige Pfad Gottes 2“

KRITIK | Es gibt Filme, die ziehen spurlos an mir vorbei, Filme, die mich eigentlich interessieren oder es zumindest sollten. Irgendwann kommt aber auch ihre Zeit, wenn mich die Lust überkommt, potentielle Bildungslücken zu schließen. Unter den ausgefallenen Genreperlen und geschichtsträchtigen Klassikern, die ich auf diese Weise nachhole, finden sich aber immer wieder auch schwarze Schafe, filmischer Sondermüll, der mir wertvolle Lebenszeit raubt, mich letzten Endes aber zumindest daran erinnert, wie gut andere Filme vergleichsweise sind – Filme wie Der blutige Pfad Gottes 2.

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Auf der Leinwand im Mai 2017: Piraten, Aliens, Rassisten und andere Monstrositäten

FILM & MEHR – Kino News | Captain Jack Sparrow kehrt in seinem fünften Abenteuer zurück, Ridley Scott kann endlich beweisen, dass er Neill Blomkamps „Alien 5“ zurecht auf Eis legen ließ und „Get Out“ kann sich nach seinem riesigen Erfolg in den USA endlich auch bei uns behaupten. Für alle Wiener und Wienerinnen ist aber das Filmcasino einmal mehr der Place to be, dort lädt das /slash einhalb nämlich standesgemäß zum Festival des fantastischen Films.

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