„Wonder Woman“: Der Phönix aus der Asche

KRITIK | Nachdem Batman, Superman & Co ihre Chance hatten, liegt es jetzt ausgerechnet an der ersten weiblichen Comic-Heldin seit „Elektra“ (2005), das DC Universe zu retten. Und ja, das gelingt ihr ausgesprochen gut. Wer also immer noch nach einem Grund sucht, um im kommenden November für „Justice League“ ins Kino zu gehen, hat nun einen: Wonder Woman.

KRITIK

Der Status Quo im DC Universe

Ach, wie es die Leute – und vor allem die Marvelians unter ihnen – lieben, auf Bruce Wayne, Clark Kent und ihre Marthas einzudreschen. Verseucht von den Gedanken, DC müsse doch dasselbe sein wie Marvel, wird genörgelt was das Zeug hält; nicht zuletzt, weil es eben ganz etwas anderes ist. Ja, Warner Bros. versucht bislang gar nicht erst, dieselbe Kerbe wie die Konkurrenz einzuschlagen und wird deswegen meiner Meinung nach oft zu Unrecht verurteilt. Auch wenn das DC Universe bis dahin weiß Gott nicht alles richtig gemacht hat.

Während hinter dem Marvel Cinematic Universe von Anfang an ein kluger Kopf mit einem Plan stand, scheint DC noch ein wenig auf der Suche nach der Identität seines Universums zu sein. Ohnehin bietet das MCU aber eher kurzweilige Popcorn-Unterhaltung für alle, die für ihre Superhelden gerne ins Kino gehen – auch wenn sie keinen Dunst von ihrer eigentlichen Herkunft, den Comics, haben. Und daran ist auch nichts verwerflich. Während sich Kenner über die Adaption der aufregenden Geschichten ihrer Helden freuen dürfen, braucht sich andererseits niemand genötigt zu fühlen, die Vorlage in- und auswendig zu kennen, um dem auch Geschehen folgen zu können. DC hingegen scheitert häufig daran, Geschichten auch für Nicht-Kenner ansprechend zu verpacken – und leidet letztlich nicht nur ein wenig unter Zack Snyders teils hochphilosophischen Inputs, sondern auch an seinem Fanservice, von dem letzten Endes nur ein geringer Teil der Kinogänger profitiert.

Während ich Man of Steel trotz seiner Schwächen ganz einfach liebe und immer noch all den MCU-Filmen vorziehe, ist der Funke bei Batman v Superman: Dawn of Justice nicht ganz so wie erhofft übergesprungen. Ich fand den Streifen vor allem im Extended Cut toll, aber eben nicht so großartig oder rund, wie er hätte sein können. Suicide Squad ist aber tatsächlich nicht mehr als ein ganz, ganz großes Wirrwarr, in dem Style over Substance geht. Nach drei Filmen kann man sich deswegen völlig zurecht die Frage stellen, wie lange es das DCU letzten Endes geben wird – und wie lange es überhaupt Sinn macht. Auf Wonder Womans Schultern lastet aber nicht nur die Verantwortung, das Franchise endlich (wieder) auf Kurs zu bringen, sondern auch, den Fluch der Comic-Verfilmungen mit weiblichen Titelhelden zu brechen. Denn gerade lieblose Adaptionen wie Catwoman oder Elektra sind wohl nicht zuletzt Mitgrund dafür, dass sich seit den Mit-Zweitausendern zwar jede Menge männliche Helden die „Strumpfhosen“ überzogen, aber keine einzige Frau – zumindest nicht auf eigene Faust, in einem eigenen Film und schon gar nicht unter weiblicher Regie.

Heldin mit Herz

Nachdem sich Wonder Womans spektakulärer Auftritt in Batman v Superman nicht zuletzt mit ihrem musikalischen Theme in meinem Kopf verankert hat, lag es nun am Solofilm, ihren Charakter in aller Ausführlichkeit einzuführen. Wo kommt sie her, wie kam sie zu ihren Kräften, was ist ihre Geschichte? Wonder Woman liefert nicht nur sämtliche Antworten, die vorerst von Belangen sind, sondern beantwortet all die Fragen auch noch genau so, wie ich es mir gewünscht hab‘.

So sehr ich Henry Cavill als Superman (und auch Affleck als Batman) liebe, so leicht fällt es mir, Diana Prince zu meinem neuen DC-Liebling zu erklären. Sie bringt alles mit, was ich an sympathischen Helden so schätze – sie ist wagemutig, steht hinter ihren Werten und lässt es auf eine Art und Weise krachen, wie es ihrer anmutigen Erscheinung gerecht wird. Andererseits ist sie keineswegs vollkommen. Es ist gerade ihre unschuldige Naivität, mit der sie Steve Trevors Welt erheitert, die sie trotz ihrer Kick-Ass-Qualitäten aber auch so menschlich macht. Ja, es ist gerade ihre kindliche Unschuld, ihr schwarz-weißes Verständnis von Gut und Böse, das einen nachdenklich werden lässt und letztlich sogar berührt.

Zu guter Letzt hat Diana, die im Laufe des Films übrigens nie als „Wonder Woman“ bezeichnet wird, auch die Lacher auf ihrer Seite. Dafür genügt bereits die altbewährte Methode, die Titelfigur einfach in eine fremde Umgebung zu stecken – in der es Männer gibt, Menschen Krieg gegen ihresgleichen führen und in der Frauen mehr Wert auf modische Accessoires als auf die Kunst des Schwertkampfes legen.

Das Helden-Schurken-Gefälle

Wenn in der Vergangenheit jemand gezeigt hat, wie unterschiedlich man ein und denselben Charakter auslegen kann, dann wohl DC – beispielsweise mit Lex Luthor. Doch auch wenn andere Schauspielerinnen der Comic-Wonder Woman vielleicht näher kommen würden, stellt sich Gal Gadot schlussendlich als perfekte Wahl heraus. Scheinbar spielerisch vereint sie die kindliche Unschuld der Figur mit dem Kampfgeist einer Amazone. Sie wickelt ihr Publikum so gekonnt um den Finger wie ihr Lasso um ihre Gegenüber und versprüht dabei nicht nur Charme, sondern vor allem Hoffnung – stets mit der Eleganz einer Göttin.

Chris Pine war für mich hingegen nie mehr als ein austauschbares Hollywood-Gesicht – bis er mit Hell or High Water unlängst bewiesen hat, dass er weit mehr als eben das ist. Auch in Wonder Woman macht er seine Sache ganz hervorragend. Während er anfangs, beflügelt von der Chemie zwischen ihm und Gadot, vor allem noch für den Schmäh verantwortlich ist, ist es nicht zuletzt auch ihm zu verdanken, dass der Film nicht nur immer intensiver, sondern vor allem emotionaler wird, als man es ihm im Vorhinein vielleicht zugetraut hätte. Außerdem ganz wunderbar fand ich Lucy Davis, die ich bisher nur aus Shaun of the Dead kannte und als Etta Candy beinahe nicht erkannt hätte – ein ungemein charmanter und schrulliger, aber nie aufdringlicher Sidekick.

Woran der Film allerdings scheitert, ist, einen ebenbürtigen Bösewicht zu liefern. Ja, der Fluch der schlechten Schurken ist seit Jahren ungebrochen und sucht das Superhelden-Genre auch weiterhin heim. Einerseits fragwürdig besetzt, andererseits klischeebeladen, verabsäumt man, die dunklen Machenschaften von Erich Ludendorff und seinen Gefolgsleuten auch tatsächlich greifbar zu machen. Dr. Poison & Co bleiben stattdessen eher als schablonenhafte Abbilder klassischer Schurken und ihrer altbewährten Beweggründe in Erinnerung. Wenig originell.

Wunderbar Snyderesk

Das paradiesische Themyscira sowie das scheußlich triste Weltkriegsengland bieten einen ganz wunderbaren Kontrast, irgendwo zwischen Thor und Captain America. Wonder Woman ist deswegen aber noch lange kein Marvel-Klon, ganz im Gegenteil. Denn auch wenn der Film ganz wunderbare neue Action-Elemente zum Vorschein bringt, ist Zack Snyders typisch opulentes, bewusst überstilisiertes Effektdesign auch im vierten DCU-Film allgegenwärtig. Sei es in Dianas Heimat, in der sich das Amazonen-Rudel für den Ernstfall wappnet oder im Kampf gegen den Krieg an sich. Wonder Woman bietet spektakuläre Sequenzen, die einen zwar an andere Filme erinnern, gleichzeitig aber genug Mut und Kreativität mitbringen, um eine eigene Handschrift zu entwickeln.

Egal ob Antiope und ihre Schülerinnen nun in Zeitlupe durch die Lüfte sausen oder ob sich Diana allen Widrigkeiten zum Trotz in das Weltkriegsgetümmel stürzt – die Slow-Motion-Aufnahmen der unnachgiebigen HeldInnen, wie sie in ihren schimmernden Rüstungen, mit Schwert und Schild bewaffnet, in die Schlacht ziehen, erinnert zwangsläufig an 300. Macht aber nichts, da ich diese Überstilisierung mag und weil man Wonder Woman mit frischen Elementen letzten Endes dann doch einen individuellen Anstrich verpasst hat. Das klassische Bombast-Finale erinnert hingegen vielmehr an Batman v Superman und dürfte wohl diejenigen aus dem endgültig aus dem Geschehen reißen, die CGIs nur dann gutheißen, wenn sie möglichst realitätsnahe Bilder erzeugen sollen. Gerade wenn es um die Adaption von Comics geht, habe ich persönlich aber nichts dagegen, wenn an dieser Stelle besonders dick aufgetragen und künstlerisch so richtig abgehoben wird. So richtig warm werde ich mit dem Showdown in Wonder Woman, wie auch schon bei Batman v Superman, aber nicht.

Aller guten Dinge sind vier

Auch wenn ich Man of Steel nach wie vor verehre, objektiv betrachtet ist Wonder Woman wohl der bisher beste Film des DC Universe. Der Film kommt mit weniger Action aus als erwartet, füllt seine stattlichen 141 Minuten aber dennoch ganz hervorragend aus – und zwar mit wunderbaren Charakteren, Schmäh und einer Geschichte, die ebenso bespaßt wie sie unter die Haut geht.

Gut, vielleicht hätte der Film ein paar Minuten kürzer ausfallen können, um die eine oder andere minimale Länge einzusparen. Das Finale hätte von mir aus auch nicht so brachial ausfallen müssen und auf einen richtig – und ich meine RICHTIG – überzeugenden Schurken müssen Fans von Comic-Verfilmungen auch weiterhin warten. Abgesehen davon ist Wonder Woman aber tatsächlich ein wunderbarer Film, der nicht nur das DCU um einen wahnsinnig starken, interessanten Charakter erweitert, sondern auch Fans der Reihe Hoffnung für die Zukunft gibt.

Wonder Woman spart es sich übrigens, die Emanzipationskeule zu schwingen und nimmt die klassischen Geschlechterrollen – und zwar beide – ganz wunderbar auf die Schippe. Darüber hinaus gibt’s natürlich wieder jede Menge DC-typischen Fanservice, etwa in Form offensichtlicher Anlehnungen an Richard Donners Superman. Ach, und der Film funktioniert vollends als eigenständiges Comic-Historien-Epos und setzt keineswegs voraus, die bisherigen Filme der Reihe gesehen zu haben. Ist doch auch mal angenehm, nicht die Verpflichtung im Nacken zu spüren, vorab schon viele Stunden zu investieren, um etwaigen Seitenhieben, Anspielungen und Storyverläufen folgen zu können.

8/10

AUF GUAT DEITSCH

I was, ihr hobts mit die DC-Füme vü durchmochn miassn in letzta Zeit, oba glaubts ma, Wonder Woman is anders – und net nur, wals zum erstn Mol a Frau is. Also schon a, oba net nur. I man, Tepf hobn Henry Cavill und Ben Affleck sicha a net weniga.

Gebtsn DC Universe no a letzte Chance. Wenn eich der net daugt, dann losstsas hoit bleibn. Oba, ganz ehrlich, I wissat net, warum am Wonder Woman net gfolln sullt. Und jo, i was, kurz drauf startet da neiche Transformers. Oba i sogs eich, wenns eich den Schas scho anschaun miassts, dann tuats zum Ausgleich wenigstns wos Guats und gehts a in Wonder Woman.

Darum geht’s: Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Daraufhin verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial … und ihre wahre Bestimmung.

Des gibt’s zum wissn: 

#1: Die Produktion von Wonder Woman kostete Warner Bros. 149 Mio. US-Dollar.

#2: Es ist die erste Comic-Verfilmung seit 2005 (Elektra), in der es um eine weibliche Heldenfigur geht.

#3: Bereits 1996 arbeitete man an der Leinwand Adaption von Wonder Woman. Ursprünglich sollte Ghostbusters-Schöpfer Ivan Reitman Drehbuch und Regie übernehmen. Später traten u.a. Todd Alcott, Laeta Kalogridis sowie Breaking Bads Michelle MacLarens in seine Fußstapfen. Selbst Avengers-Regisseur Joss Whedon arbeitete für eine gewisse Zeit an der Umsetzung. Letztendlich übernahm Patty Jenkins (Monster) das Ruder.

#4: Jenkins arbeitete bereits Mitte der 2000er an Wonder Woman, legte das Projekt aufgrund einer Schwangerschaft aber auf Eis. Gut zehn Jahre später ist sie die erste Frau, die bei einem Superheldenfilm mit weiblichem Protagonist Regie führt.

#5: Gal Gadot und Connie Nielsen sollten schon einmal Teil des DC Universums werden – als Faora und Lara in Zack Snyders Man of Steel.

#6: Snyder ist nicht nur Produzent des Films, sondern hat auch einen kleinen Cameo als Soldat.

#7: In den Comics treffen Steve Trevor und Diana im Zweiten Weltkrieg aufeinander, in der Verfilmung im Ersten Weltkrieg.

#8: Wonder Woman ist die zweite Comic-Verfilmung mit einer Frau als Regisseur, nach Lexi Alexanders Punisher: War Zone.

#9: Cate Blanchett lehnte ein Rollenangebot in Wonder Woman ab und spielte stattdessen in Thor: Tag der Entscheidung mit.

#10: Im Libanon wird es Wonder Woman nicht zu sehen geben. Der Grund: Hauptdarstellerin Gal Gadot ging in ihren jungen Jahren zum israelischen Heer, das Angriffe auf den Libanon durchführte.

#11: Nicole Kidman lehnte die Rolle von Königin Hippolyta ab, um im nächsten Jahr Königin Atlanna, die Mutter von Aquaman, zu spielen.

#12: Wonder Woman ist der vierte Film des DC Universe – nach Man of SteelBatman v Superman und Suicide Squad.

#13: Nicolas Winding Refn (Drive) bekundete vor Jahren ebenfalls Interesse, Wonder Woman ins Kino zu bringen – mit Christina Hendricks in der Hauptrolle.

#14: Die Art und Weise, wie Diana aka Wonder Woman in der Verfilmung ausgelegt wurde, basiert auf den New 52-Comics von DC.

#15: Patty Jenkins ist bekennender Fan von Richard Donners Superman und hat aus diesem Grund auch viele Anspielungen in ihren Film gepackt – etwa die Szene, in der Diana in der Drehtür hängenbleibt oder die, in der sie eine Kugel vor Chris Pines Nase abfängt.

Wenn da Wonder Woman taugt, dann vielleicht a…

Captain America: The First Avenger oder Thor – die kommen Wonder Woman, miteinander kombiniert, nämlich tatsächlich am nächsten. Ansonsten fällt’s schwer, gerade Filme mit weiblichen Helden zu empfehlen. Die sind nämlich fast allesamt zum Vergessen. Vielleicht noch am ehesten die Xena-Serie mit Lucy Lawless – die ist zwar cheesy ohne Ende, hat aber trotzdem immer Spaß gemacht. Zumindest früher. Ach so, und natürlich 300! Und Batman v Superman: Dawn of Justice.

DVD/Blu-ray

Wonder Woman erscheint auf DVD, Blu-ray, 3D Blu-ray sowie Ultra-HD Blu-ray. Details zu heimischen Sondereditionen sind zwar noch nicht bekannt, Warner Bros. wird die Reihe nach Man of SteelBvS und Suicide Squad aber zweifelsohne fortführen – und zumindest ein, vielleicht sogar zwei Steelbooks (bei Amazon bzw. Media Markt/Saturn) zum Film veröffentlichen. Darüber hinaus darf man sich also auch Hoffnungen auf eine Collector’s Edition mit Figur machen – genau die wird im Ausland nämlich schon gelistet und wird aller Voraussicht nach wohl auch bei uns erscheinen.

Der Verkaufsstart ist derzeit noch unbekannt.

Spoiler Buff

Ich hab‘ mich in Themyscira, Dianas Heimat, regelrecht verliebt und fand es unendlich schade, als es nach einer gefühlten halben Stunde – keine Ahnung, wie lang’s wirklich war – in den Weltkrieg ging. Sehr schade, denn ich hätte gerne noch mehr von dieser wunderbaren Welt gesehen. Vielleicht ist’s aber auch gerade deswegen so besonders, weil man’s eben nicht den ganzen Film über immer wieder zu sehen bekommt. Dasselbe trifft im Übrigen auf Antiopes frühen Tod zu – Robin Wright fand ich in dieser Rolle einfach nur großartig.

Während ich von der Slow-Motion-Lassoschwingerei gar nicht genug kriegen kann (und u.a. wohl auch deswegen gerne längere Zeit auf Themyscira zugebracht hätte), sind es die kleinen Szenen, die Wonder Woman tatsächlich besser hinbekommt als die Vorgänger-Filme. Szenen, die mal komisch und mal emotional sind, lassen nämlich vor allem die Figuren von Gadot und Pine menschlich wirken – beispielsweise Gespräche über die Fortpflanzung von Menschen. Es sind diese kleinen Momente, die uns letzten Endes auch dann mitfühlen lassen, wenn’s ans Eingemachte geht.

Was mir immer noch sauer aufstößt, sind die Schurken. Gut, Danny Huston ist wie gemacht für seine Rolle und gibt den deutschen General auch durchaus überzeugend. Schlussendlich gibt die Figur aber nicht genug her, um nicht ständig an Red Skull aus Captain America denken zu müssen – ja, sogar der Sidekick in Form eines verrückten Wissenschaftlers erinnert an den ersten Widersacher des Captains. Ach, und dann ist da noch David Thewlis, den ich (nicht nur seit der Harry Potter-Saga) zwar äußerst schätze, der meiner Meinung nach aber schlichtweg falsch gecastet wurde. Wollte man hier gegen die Norm arbeiten, wie man es schon mit Jesse Eisenberg als Lex Luthor versuchte? Vermutlich. Das funktioniert meiner Meinung nach allerdings nur bedingt, da ich ihm die Rolle ganz einfach nicht abnehme – sehr, sehr schade. Hätte der Film zumindest einen überragenden Schurken, könnte man bei Wonder Woman fast vom ganz großen Wurf sprechen.

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