Mehr als reine Willkür: „Rubber“ und die Hollywood-Kritik der explodierenden Schädel

KRITIK | Wenn Polizisten Plüschkrokodile unter ihrem Arm tragen, Reifen euch auch mal unter die Dusche folgen und der Zuseher gleich auf mehreren Ebenen ins Geschehen eingebunden wird, kann eigentlich nur Quentin Dupieux dahinter stecken. Der beruft sich in Rubber zwar auf das Element der reinen Willkür, triumphiert letzten Endes aber eigentlich berechnend und durchdacht – mit einer kritischen Liebeserklärung an das Kino und einer Gratwanderung zwischen vermeintlich sonderbarem Trash und cineastischem Gold.

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